Dienstag, 3. Februar 2015

Grünkohl- ein Knaller




Grünkohl wird in Deutschland traditionell in den Wintermonaten, nach dem ersten Frost geerntet. Er ist bei uns leider noch immer nicht so beliebt wie in anderen Ländern. Liegt es an den fettigen Beilagen wie Bauchspeck und "Pinkel", die sogenannte Grützwurst?

Dabei enthält er jede Menge Vitamin A, C und K, wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium und sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Er ist reich an Lutein, das die Sehkraft verbessert und Netzhautdegeneration vorbeugt, und Kalium, das Knochen und Zähne schützt.

Und der Kohl hat sogar noch mehr Superkräfte: Er steckt voller Ballaststoffe und Eisen, schützt vor Krebs und Entzündungen, hat eine hohe Nährstoffdichte und nur wenig Kalorien (49 kcal pro 100 g), ist billig und wächst auf nahezu jedem Boden.

Warum eigentlich nicht Grünkohl im eigenen Garten anbauen? Aus Amerika weiß ich, dass er dort das ganze Jahr über angebaut wird. Das würde ja bedeuten, dass er unabhängig von Frost geerntet werden kann. Mal sehen wann Deutschland auch drauf kommt.

Die Zubereitung von Grünkohl ist ziemlich einfach und dabei noch sehr vielseitig. Ich veröffentliche nebenstehend auch einige Rezepte zum nachmachen und staunen.

Ich muss leider auch zugeben, das es selbst jetzt, im Winter, gar nicht so einfach ist, Grünkohl zu bekommen. Am Besten geht's es immer noch bei einem Gemüsebauern oder beim Biobauern. Ich lebe hier so ziemlich ländlich, Düsseldorf ist zwar nicht weit, aber um mich herum gibt es viele Obstbauern. Diese haben inzwischen alle auch Gemüse mit im Angebot und oft auch Grünkohl.
Die größeren Supermärkte sind teilweise auch sehr fortschrittlich- also einfach mal auf die Suche gehen.
Oftmals bekommt ihr ihn schon gerupft und ziemlich klein, in größeren durchsichtigen Tüten verpackt zu kaufen.
Das spart natürlich Arbeit.

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen