Donnerstag, 29. Oktober 2015

Teil 2 Veggi World Düsseldorf - Was ist Quorn?

Was, bitteschön, ist denn Quorn?



Mit dem Ziel dieses Rätsel zu lüften, ohne vorher Googel zu fragen, suche ich auf der Messe den Stand der Firma auf.
Es ist noch früh am Tag, sodass der Stand noch überschaubar leer ist. Leckere fleischähnliche Stückchen liegen zum Probieren bereit.
Schnell stelle ich fest, dass mir dieses Produkt schmeckt und ich gern mehr erfahren möchte. Infoblätter liegen parat- aber es geht doch nichts über ein persönliches Gespräch!

So erfahre ich, dass Quorn aus einem fermentierten Pilz hergestellt wird. Das ist ja mal ganz anderes. Ich bin begeistert.

Die Geschichte von Quorn beginnt bereits 1960. Ernährungswissenschaftler suchten auf der ganzen Welt nach alternativen Eiweißquellen. In England wurden sie auf einen Pilz aufmerksam. Durch Fermentation konnte daraus das sogenannte Mykoprotein gewonnen werden.

Seit 1975 werden nun genau aus diesem Mykoprotein schmackhafte Produkte hergestellt. Seit 2012 kann man es auch in Deutschland kaufen. Nun muss sich nur noch rumsprechen, dass dieser Pilz eine echte Alternative zu Fleisch, Soja und Co ist.

Die Bestandteile sind jedenfalls umwerfend.

- hochwertiges Eiweiß
- alle essentiellen Aminosäuren!
- wenig Fett
- viele Ballaststoffe
- kein Cholesterin
- Vitamine und Spurenelemente

Die Nährwerte auf 100g:

Brennwert: 85 kcal
Eiweiß: 11g
KH:
3g
Fett:
2,9g
Ballaststoffe: 6g

Quorn ist nicht vegan! Aber sie arbeiten dran.
In einigen Produkten wird Eiprotein bzw. Milcheiweiß in kleinen Mengen beigefügt.

Einige Produkte sind glutenfrei. Z.B. das Quorn Filet und das Quorn Geschnetzelte

Quorn Produkte eigenen sich durch ihren niedrigen Puringehalt super als Fleischalternative für Menschen mit Gicht und erhöhtem Harnsäurespiegel.

So, und wo kann man Quorn kaufen?

Die Supermarktketten REWE und EDEKA vertreiben sie. Ihr müsst in der Kühlabteilung nachsehen, inzwischen gibt es eine eigene für fleischlose Produkte. Und wenn ihr es dort nicht findet, so wie ich, dann nachfragen! Die Filiale kann es innerhalb 2 Tage besorgen.


 

Montag, 19. Oktober 2015

Veggi World Düsseldorf 2015 Teil 1


Eine super Location hatte sich dieses Jahr die Veggi World in Düsseldorf ausgesucht. Das Areal Böhler mit seinen alten Schmiedehallen fand ich wirklich passend.

Um der Vielzahl an Ständen, kulinarischen Genüssen- vieles zum probieren- und der interessanten Fachvorträge gerecht zu werden, brauchte ich tatsächlich 2 Tage Zeit.

Ich möchte euch heute eine sehr interessante Frucht vorstellen. Diese habe ich am Stand der kleinen Firma BAOLA entdeckt. Sie pflegen direkte Handelsbeziehungen zu ausgewählten Kleinbauern- Kooperativen in Afrika.

BAOBAB - ein Fruchtpulver mit sehr interessanten Eigenschaften.

Durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C schmeckt es leicht säuerlich- zitronig, würde ich sagen.
Das macht es für süße und herzhafte Speisen interessant. Zum Beispiel als fruchtiger Smoothie gemixt.
Baobab besitzt einen hohen Pektingehalt, welches als Bindemittel bei der Zubereitung von Soßen, Dips oder Suppen Verwendung findet.

Ein ideales natürliches Pulver in der roh- veganen Küche.

Kontakt: www.baobab.org


Mittwoch, 8. Juli 2015

Obst auf dem Prüfstand

 

Banane kontra Wassermelone

 
 
Warum? Weil viele denken, Banane hat zu viele Kalorien und Wassermelone enthält doch eh nur Wasser. Falsch bzw. zu kurz gedacht!
 
In einer Banane, ca. 100g schwer, sind 3x so viele Kalorien wie in 100g Wassermelone. Aber auch nur 90.

Eine Banane enthält etwa 20g KH= Wassermelone in 100g 8g.
Eine Banane hat 75g Wasser und 100g Wassermelone 90g.

Bei den Vitaminen gibt es ganz klar ein Patt.

Und bei den Mineralstoffen?
Pro 100g Wassermelone und 100g Banane stelle ich fest, dass in der Wassermelone etwa "nur" 1/3 der Menge drin steckt, was Banane in 100g liefert.
Wichtige Mineralstoffe im Vergleich: Banane kontra Wassermelone
Magnesium: 30 kontra 9g
Kalium: 367 kontra 109g
Natrium: 1 kontra 1


Aber wer bitteschön isst nur 100g Wassermelone?
Rechnet man die Kalorien und Nährstoffe hoch, dann bietet die Wassermelone der Banane die Stirn.
Also esst ruhig bei heißem Wetter, nach einem schweißtreibenden Workout oder weil ihr gerade einen Mineralstoffdefizit spürt (Müdigkeit z.B.) auch mal Wassermelone! Es lohnt sich.

Montag, 6. Juli 2015

mein persönliches Highliht für heiße Tage

Schauen wir doch entspannt der nächsten heißen Zeit entgegen!

Ernährungstechnisch hat man ja nicht unbedingt Lust auf viel, fettes oder schwer im Magen liegende Speisen. Oder?
Frische und saftige Lebensmittel schmecken in diesen Tagen einfach unglaublich lecker. Unser Körper verlangt nach Mineralstoffen und ohne es bewusst zu wissen, greifen wir instinktiv zu den richtigen Nahrungsmitteln- meistens.

Durch vermehrtes Schwitzen verliert dein Körper nicht nur Wasser, sondern auch wertvolles Natrium, Kalium und Magnesium. Diese Mineralstoffe benötigt aber jede einzelne deiner Zellen für ihr Gleichgewicht.

Kalium ist z.B. für den Informationsaustausch zwischen den Zellen verantwortlich.
Ausdauersportler benötigen es vor allem, damit sie im Training/ Wettkampf ihre Muskelzellen und Nervenzellen entsprechend koppeln können. Unkontrollierte Zuckungen können eine Folge sein. Oder Bewusstseinsänderungen.

Natrium reguliert den Wasserhaushalt und ist auch, wie Kalium, eng mit der Informationszentrale der Zellen verbunden.
Trinkst du nach starkem Schwitzen "nur" Wasser, dann kann es passieren, dass durch das Ungleichgewicht an Natrium zu Kalium der osmotische Druck, also der Druckausgleich in der Zelle, verschiebt. Nicht gut! Kann, wenn es hart auf hart kommt, zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Also nicht nur Wasser trinken, wenn du stark schwitzt- mach etwas Salz rein und schon bist du auf der sicheren Seite!

Und Magnesium schützt dein Herz- Kreislauf- System! Dieses wird auf jeden Fall bei jeder Belastung in Hitze unter "Strom" gesetzt. Egal ob du nun Sport treibst oder deiner Arbeit nachgehst.

Mit diesem äußerst leckeren, fruchtig- frischem Salat kannst du alle Bedürfnisse auf einmal decken!

Du brauchst:
Salatgurke
Wassermelone
Olivenöl
hellen Essig
Salz
Pfeffer
Minze!!!

Daraus schnippelst du in Null Komma Nix einen Salat und verrührst alles mit den angegebenen Zutaten.


Nährwerte bei 500 g Gurke, 500 g Melone, 1 EL ÖL (4 Portionen) pro Portion

90 kcal
1,25 g Eiweiß
12 g Kohlenhydrate
3,5 g Fett
60 mg Natrium
358 mg Kalium
16,5 mg Magnesium

 

Donnerstag, 25. Juni 2015

Chia Superfood

2013 bekam ich ganz unvermittelt einen kleinen Pott Chia- Samen geschenkt. Dazu, wie aufmerksam und praktisch, eine Mappe mit allen nützlichen Informationen und Rezepten. Noch heute hole ich diese Mappe aus dem Schrank und stöbere durch die Zusammenfassung, entdecke immer wieder neue Aspekte, was Chia alles kann.

Chia ist mit Abstand eines der wichtigsten "Superfood´s" heutiger Zeit. Für Sportler mit ambitionierten Wettkampfgedanken genau so interessant wie für Menschen, die in ihrer Freizeit vielleicht laufen gehen oder die Langhantel quälen.
Aber auch für alle anderen unter uns, die morgens ins Büro fahren, oder Pakete austragen, an der Kasse sitzen...

Chia Samen lassen sich problemlos lange lagern.
Chia kann gequollen für mindestens 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Chia kannst du trinken oder löffeln.

Es gibt inzwischen schon eine Menge Rezepte mit Chia. Mein Klassiker ist der Chiapudding!

Dazu nimmst du 1 Teil Chia und 10 Teile Flüssigkeit. Lässt alles für 3 oder mehr Stunden stehen, im Kühlschrank z.B. und schüttelst es ab und zu mal durch. Umrühren geht auch.

Als Flüssigkeiten eignet sich: Wasser, Kokoswasser, Mandelmilch, Kokosmilch, Grüner Tee
Als Topping: Fruchtpüree, frische Früchte, gehackte Nüsse, Kokosraspel, Kakao
Gewürze und Kräuter passen natürlich auch prima: Zimt, Chili, Vanille, Minze, Rosmarin

Foto: Chia gequollen in Kokosmilch mit Fruchtpüree und Minze

Nährwerte in 100 g Chia:
4,5 gKohlenhydrate
21,2 g Eiweiß
31,1 g Fett
31,4 g Ballaststoffe

Eignet sich also optimal für eine Fett- Eiweiß betonte Mahlzeit. Z.B. in Wettkampfvorbereitung!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Minze

Sie duftet nicht nur lecker sondern schmeckt in vielen Gerichten einfach umwerfend!





Wer sie im eigenen Garten einpflanzen möchte, sollte wissen, das sie sich ohne Probleme und zutun ausbreitet und alle anderen Pflanzen das nachsehen haben werden. Außer man pflanzt sie im Pflanztopf ein! Diesen solltet ihr größer wählen als der Ballen eurer gekauften Pflanze ist, so kann sie gut anwachsen, kräftiger werden aber sich nicht ungedrosselt ausbreiten.

Es gibt ganz verschiedene Minze Sorten. Welche die Beste ist, kann ich nicht beurteilen- ich mag sie alle!

Minze passt vor allem in sommerliche Salate, zu Quark-, Joghurt- und Frischkäsezubereitungen.

Aber auch zu Kartoffeln, Fisch und Fleisch. Besonders gut zu Lamm oder Huhn.

Schokolade wird gern mit Minze aromatisiert, sie ist Bestandteil von Zahnpaste, Kaugummi und Bonbons.

Beliebt und bekannt ist seit ein paar Jahren das Kultgetränk "Hugo".  Frische Minze wird mit Limettenscheiben und Sekt aufgegossen. Das geht natürlich auch alkoholfrei! Einfach mit Wasser aufgießen.

Was auch toll aussieht, sind Minzblättchen im Eiswürfel. Schnell und sehr dekorativ. Ihr müsst nur früh genug dran denken, damit das Wasser zur Party gefroren ist.

Rhabarber- Erdbeer- Sauce

zu Chia, Eis, Palatschinken, Panna Cotta oder auch im Sekt oder Wein

400 g Rhabarber
500 g Erdbeeren
100 g Rohrohrzucker oder Kokosblütenzucker
100 ml Wasser
6 Blättchen Minze
1 TL Zimt
Chili
Zitronensaft

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Zucker und Wasser ca. 15 Minuten köcheln.
Die Erdbeeren putzen und in das heiße Rhabarberkompott rühren.
Mit den Gewürzen und Zitronensaft abschmecken, fein pürieren. Luftdicht verschlossen und im Kühlschrank gelagert hält es bis zu 14 Tagen.

oder ganz sportlich

500 g gefrorene Himbeeren
10 Datteln
10 Blätter Minze
200 ml Kokosmilch oder Kokoswasser

alles fein mixen. Kann mit diversen Gewürzen verfeinert werden



 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Marinierter Briekäse auf Beinwell mit Dost und Pfefferminze

Dieses Rezept passt perfekt in den Juni- alle Pflanzen sind frisch und kräftig, viele von ihnen blühen bereits. Die Blüten können selbstverständlich mitbenutzt werden.

Ich schlage mit diesem Rezept direkt die Überleitung zu einem neuen Küchenkraut.



Dost oder Oregano, wilder Majoran, Staudenmajoran genannt ist eine Würz- und Heilpflanze mit kleinen Blättchen, welche beim Zerreiben recht würzig riechen. Die kleinen rosa- bis purpurfarbenen Blütenköpfe sehen toll aus und können auch im Salat gegessen werden.
Dost kann hervorragend getrocknet werden! Dafür in voller Blüte stehende Stängel abschneiden und im Bündel kopfüber hängend trocknen.
Dieses Kraut eignet sich zum Würzen von Fleisch. Aber ich denke, ihr kennt es alle als Pizzagewürz! Es passt auch zu Nudeln . Und ist Bestandteil der Mischung "Kräuter der Provence".

Dieses Rezept muss vorbereitet werden! Es eignet sich deshalb hervorragend für eine Gartenparty, Grillabend usw.

Zutaten für 4 Personen:

300 g Briekäse in kleine Gabelbissen schneiden
2-3 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden
Schale einer 1/2 Zitrone abreiben

100 ml Olivenöl
100 ml Wasser
50 ml Zitronensaft aus diesen Zutaten eine Marinade rühren

abschmecken mit:
Salz, Pfeffer, Chili

je 3 - 4 Stängel Dost und Pfefferminze klein hacken
10 - 20 Beinwellblätter oder mehr grob hacken

Nun als erstes die Hälfte der Beinwellblätter in eine Form schichten, so dass der Boden bedeckt ist. Die Käsehäppchen darauf verteilen und mit der Marinade bedecken, ca. 3 EL übrig lassen. Zum Schluss noch einmal mit Beinwell abdecken. Mit der restlichen Marinade beträufeln.

Am Besten mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank.


 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Beinwell



Diese hübsch hell bis dunkelviolett blühende Staude zieht jedes Jahr viele Bienen an.
Beinwell ist eine Heil- und Gewürzpflanze. Sie ähnelt Boretsch, gehört botanisch zur selben Familie.

Ich mag beide Pflanzen, wobei mir der Beinwell lieber ist! Seine Stängel und Blätter sind nicht so stark behaart und die Blätter sind deutlich zarter. Deshalb verwende ich die Blätter und vor allem die Blüten des Beinwell auch im Salat.

Wenn zu viel davon im Garten wächst, kann aus den Stängeln eine mineralreiche Jauche für Tomaten, Kartoffeln und Kohl herstellen! Die Blätter eignen sich auch zum Mulchen von Gemüsekulturen. (Tipp aus dem großen Gartenratgeber)

Mein erstes Rezept für euch:

Gefüllte Zucchini mit Hirse und Beinwell

150 g Hirse waschen und 20 min köcheln lassen. Ins Kochwasser lege ich gern Lorbeerblätter für einen würzigeren Geschmack.
1 rote Paprika putzen und klein würfeln.
3 Zwiebeln und 3 Knoblauchzehen putzen und klein schneiden.

Zwiebel und Knoblauch in 1 EL Rapsöl oder Kokosöl anbraten. Die Paprika dazu geben und mit andünsten.

Inzwischen die jungen Blätter des Beinwell klein schneiden. Es passen auch noch andere Kräuter!

Fertige Hirse mit den Zwiebeln, Paprika und Beinwell vermischen.

1/2 Zitrone auspressen und zur Mischung geben. Plus 100 ml Sojasahne. Mit Gewürzen wie Chili, Kümmel, Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.

100 g Fetakäse zerbröckeln und auch untermischen.

Die bereits ausgehölten Zucchini, ich habe kleine runde genommen, diese längs halbiert, nun mit der Hirsemasse füllen.

Die Hälften nebeneinander in eine feuerfeste Form legen und im Backofen bei 180°C mindestens 25 Minuten garen. Wer mag kann auch Tomatensauce in die Form geben- so werden die Zucchini schneller gar!

Ich habe sie auf den Grill gelegt. Dafür im Boden ein Stück abschneiden damit sich die Auflagefläche erhöht. Den Deckel schließen und ebenfalls 20 - 25 Minuten warten.

Die Füllung kann man übrigens auch als Salat anmachen. Einfach mit Öl und Essig.


 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Rosmarin

Rosmarin, der Strauch mit den vielen kleinen Nadeln und unzähligen lila farbigen Blüten! In diesen tummeln sich im Sommer die Bienen- es summt und schwärmt den ganzen Tag!



Ihr könnt Rosmarin hervorragend in Töpfen kultivieren. Sie benötigen einen warmen, sonnigen Platz und nicht zu viel Wasser.

Sowie Nadeln und Blüten können in der Küche verwendet werden!

Die Nadeln, ob frisch, getrocknet oder gemahlen ergeben ein herrliches Aroma in mediterranen Gemüsegerichten,  mit Tomaten, Zucchini und Auberginen.
Kartoffelgerichte schmecken mit Rosmarin gleich nach Urlaub mit Sonne und Meer.

Sie harmonieren hervorragend mit Lamm und Geflügel!

Rosmarin kann in Öl, Essig, Wein, Likör und Tee seine ätherischen Öle freigeben und diese parfümieren.

Selbst Süßspeisen lassen sich mit Rosmarin verfeinern! Dafür würde ich die Blüten empfehlen. Diese schmecken auch im Salat.

Eine wirklich gelungene Kombination finde ich Rosmarinnadeln und Blüten mit Zitronensaft, Fetakäse und etwas gutes Olivenöl, abgeschmeckt mit Pfeffer aus der Mühle.
Packt alles in Alufolie und dann für 10 Minuten auf den Grill.

Oder legt ein paar Zweige in die Grillkohle und genießt euer Grillfleisch oder Fisch mit einem unverwechselbaren, herzhaften Aroma.

Zupft vorsichtig die Blüten vom Strauch und lasst sie für 5 Minuten auf einer Unterlage liegen- so können alle kleinen Tierchen flüchten.
Anschließend streut ihr die Blüten über den bereits angemachten bunten Salat oder ihr macht ein super leckeres Ananas- Rosmarin- Dessert!

1 Ananas- schälen, in Scheiben schneiden und jeweils den harten Mittelkern entfernen.

1- 2 EL Limettensaft mit 60 g Rohrohrzucker oder Kokosblütenzucker in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zu hellbraunem Karamell verschmelzen.

20 g Butter mit 1 Zweig Rosmarin- die Nadeln abzupfen! zum Karamell geben und verrühren.

Die Ananasscheiben hineinlegen und kurz beidseitig braten. Vorsicht heiß!

Schmeckt mit Vanilleeis ganz hervorragend!


 In meinem Eisschrank fand ich noch einen Rest Schokoladen- und Walnusseis. Ich muss aber sagen, mit Vanilleeis schmeckt man das zarte Rosmarinaroma der Ananas bestimmt viel besser!

Küchenkräuter und Co

Ihr kennt sie alle

Rosmarin, Salbei, Minze, Borretsch, Guter Heinrich, Bohnenkraut, Schnittlauch, Petersilie und noch viele mehr.

Ich stelle euch nach und nach alle vor, in Wort und Bild und mit leckeren Rezepten. Los geht's!


Sonntag, 15. März 2015

Schmeckt Tofu?

Wenn er gut gemacht ist- dann schmeckt Tofu tatsächlich!

Tofu wird aus Sojabohnen hergestellt. Durch Flüssigkeitsentzug und Pressen erhält man eine ganz unterschiedliche Konsistenz.

Der Seidentofu enthält noch am meisten Flüssigkeit. Cremig gerührt eignet er sich hervorragend für Süßspeisen, Smoothies oder als Sahneersatz.

Festere Sorten lassen sich grillen, frittieren oder braten. Der Naturtofu kann individuell gewürzt werden. Wem das zu viel Arbeit ist, der hat inzwischen eine reichhaltige Auswahl. Mit Kräutern, scharf oder fruchtig, geräuchert usw.

Tofu eignet sich wegen seines hohen Proteingehalts für Veganer oder Vegetarier als Käseersatz und als abwechslungsreiche Eiweißquelle.

Wenn ihr Naturtofu selbst einlegen möchtet, dann solltet ihr ihn zuallererst kräftig ausdrücken. Bitte vorsichtig, dass ihr nicht Pudding draus macht. :))

Danach mit einer ordentlichen Gewürz- Sojasoßen- Mischung marinieren. Fangt beizeiten an, damit die Marinade auch einziehen kann. Und danach braten, dünsten- so wie ihr wollt.

Hier ein Rezept, welches mich voll überzeugt hat:

Für 300 g Tofu braucht ihr

2 Knoblauchzehen
1 walnussgroßes Stück frischer Ingwer
1 - 2 Chilischoten, alternativ gerebeltes Chili
3 EL Akazienhonig, alternativ Agavendicksaft oder Ahornsirup
2 EL Tomatenmark
1 EL Kurkuma
1 EL Curry
1 Prise Zimt
Salz

 
 
Knoblauch und Ingwer ganz fein hacken und alle Zutaten vermischen.
Den Tofu in kleine Würfel schneiden und in die Marinade legen. Alles gut durchmengen und für 1 Stündchen stehen lassen.

Danach habe ich die Würfel in etwas Rapsöl, alternativ Kokosöl, angebraten und mit Wirsing- Rosenkohlgemüse und Basmatireis verputzt.
 









 

Sonntag, 8. März 2015

heute gibt es Meeresspargel




"Der Europäische Queller (Salicornia europaea agg.), auch Kurzähren-Queller genannt, gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen (Amaranthaceae). Es handelt sich um eine Gruppe von sehr ähnlichen und schwer unterscheidbaren Kleinarten. Alle Queller Eurasiens sind dieser Gruppe zuzuordnen. Kennzeichnendes Merkmal dieser Pflanzen ist ihr dickfleischiges Erscheinungsbild. Sie sind Erstbesiedler der oft überfluteten Wattböden der Meeresküsten. Der Queller wird auch als Meerfenchel, Meeresbohne, Meeresspargel, Glasschmelz oder Glasschmalz bezeichnet."
Quelle: Wikipedia

So etwas kann man essen?

Oh ja. Schmeckt sogar. Bisher bekam ich Algen schon mal an der Fischtheke, aber gestern konnte ich auf dem Wochenmarkt in Kaarst ganz besonders frische Algen dieser Art erstehen.

Sie schmecken roh, gedünstet oder gebraten. Und gar nicht so schlimm nach "Fisch"! Natürlich, sie sind recht salzig, dann spart man einfach etwas Salz beim übrigen Essen.:))

"Da die Wurzeln sowohl ins Meerwasser als auch in die salinenumschließende Tonerde reichen, enthält der Meeresspargel Nährstoffe und Mineralstoffe des Meeres und der vermittelnden Tonerde, beispielsweise Natrium, Kalium, Magnesium, Schwefel, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer. Ebenso ist er eine natürliche Jodquelle mit hoher biologischer Wertigkeit."
Quelle: Wikipedia

Leider konnte ich im großen WWW keine besseren Angaben zu den Algen finden. Wikipedia war da noch am Informativsten!
 

Freitag, 27. Februar 2015

Kursprogramm im OTV- Büro


Ernährungsberatung - Programm für 6 Termine a 45 Minuten

Wo: OTV- Büro, Ingerweg 1, Meerbusch- Osterath

Termine: immer Mittwoch von 19 - 19:45

Start: 11.3.15

 Anmeldungen bitte an: food@coach-anja.de

1. Bedeutung und Funktion von Kohlenhydraten.

·        Gibt es auch ungesunde Kohlenhydrate?

·        Wie plane ich die Zufuhr rund um mein Training?

 2. Bedeutung und Funktion von Fetten.

·        Warum sind Fette wichtig? Sie machen doch dick!

·       Alles rund um`s Trinken!

·        Wasser kontra Softgetränke

·        Alkohol und seine Auswirkungen auf den Trainingserfolg.

 3. Bedeutung und Funktion von Eiweiß.

·        Trainingsrelevante Eiweißzufuhr

·        Smoothie Kontra "Apfel"- wie viel Obst ist genau richtig?

 4. Energiebilanz, Energieberechnung, Fakten und Zahlen

·        Übergewicht und seine fatalen Folgen

 5. Green Food- muss man wirklich so viel davon essen?

·        Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien- Wirkung und Einfluss auf unseren Körper,           Muskeln, Sehnen- und Bänderapparat.

 6. Süß schmeckt immer!

·        Warum ist das so?

·        Bedeutung und Auswirkungen von Zucker.

·        Was sind Zuckeraustauschstoffe?

·        Exkurs: Nahrungsergänzungen

 Abgerundet wird dieses Programm mit reichlich praktischen Beispielen, Kostproben, anschaulichen Details und einem Handout.

Die Kursgebühr beträgt pro Person 30 Euro. Plus einer Lebensmittelumlage von 5 Euro.

Mittwoch, 18. Februar 2015

40 Tage Verzicht




 

Heute beginnt die Fastenzeit!

Am Aschermittwoch ist alles vorbei- gerade hier im Rheinland waren die letzten Tage ziemlich doll. Straßenkarneval, Kamelle, bunt gekleidete Narren- wo man hinsah Karneval. Aber damit ist jetzt Schluss! Schluss mit Lustig.

Viele fasten regelmäßig jedes Jahr. Sehen die 40 Tage als eine Art Geschenk- endlich habe ich einen Grund auf.... zu verzichten!
Andere machen es aus einer Laune heraus oder gemeinsam in der Gruppe. Jede Art des Verzichts ist erlaubt, jeder so viel oder wenig wie er kann.
Auch das Nichtfasten ist kein Problem. Es kontrolliert ja keiner, es gibt keine Verpflichtung.
Manche Menschen wären vielleicht dankbar, wenn man sie an die Hand nehmen würde. Ihnen sagen, so los wir verzichten, wir fasten jetzt mal!

Und dann muss man sich die Frage stellen, worauf denn nun 40 Tage verzichten? Muss es wehtun? Oder genügt schon eine Kleinigkeit?
Es gibt Klassiker wie Alkohol, gar nicht so verkehrt, wenn ihr mich fragt, oder Süßes- auch nicht schlecht- Fernsehen, Computer, Auto fahren und und und.

Bleiben wir mal bei Alkohol und Süßem. Beide "Nahrungsmittel" haben Suchtpotential. Deshalb fällt es ja so schwer, auch mir.
Für mich ist es schon viele Jahre her. Es gab eine Zeit, da habe ich das "richtige" Fasten, allerdings nur 1 Woche, durchgezogen. Das war immer wieder ein tolles Erlebnis! Anfangs fällt es sehr schwer, nichts essen, nur trinken. Der Magen knurrt, man denkt permanent ans Essen. Hat man es dann geschafft, schmeckt plötzlich alles so intensiv!
Dieses Jahr, habe ich mir überlegt, faste ich Schokolade. Ich werde tatsächlich ab heute keine Schokolade mehr essen. Für 40 Tage kompletter Verzicht! Fällt mir nicht leicht. Bisher war es eine liebe Angewohnheit am Abend ein/ zwei oder auch mehr:)) Stückchen feine Schokolade, so vor`m Fernseher zu vernaschen.
Der Mensch braucht Ziele- ich habe das meine für die nächsten Tage gefunden!

Und ihr? Macht ihr mit???

 

Dienstag, 10. Februar 2015

Matcha

Passend zum Schiet- Wetter- ein leckerer Muntermacher mit Matcha.

Matcha ist ein Grünteepulver, edel und exklusiv sind seine Inhaltsstoffe. Besonders erwähnenswert ist der wirklich außerordentlich hohe ORAC- Wert. Dieser ist sogar höher a...ls in Acai-Beeren!
Der ORAC- Wert bezieht sich auf die enthaltenen Antioxidantien. Antioxidantien bekämpfen freie Radikale. Was sind freie Radikale? Stress, rauchen, Zucker und industriell verarbeitete Fette aber auch Pflanzenschutzmittel und Konservierungsmittel ...
In einem Teelöffel Matcha ist außerdem soviel Koffein wie in einem Espresso!
Oder auch 1- 1,7 mg Eisen.
Chlorophyll und Proteine, Kalzium, Kalium, Vitamin A, E und K und die B- Vitamine 1, 2 und 3.

Matcha- Smoothie

Ihr braucht für 1 großes Glas

8 Mandeln
20 g Cranberrys
1 EL Kokosflocken
1/3 frische Zitrone, ohne Schale
1 TL Matcha
250 ml eiskaltes Wasser

Alles in den Mixer, 20 sec. mixen, fertig.

Dienstag, 3. Februar 2015

Grünkohl- ein Knaller




Grünkohl wird in Deutschland traditionell in den Wintermonaten, nach dem ersten Frost geerntet. Er ist bei uns leider noch immer nicht so beliebt wie in anderen Ländern. Liegt es an den fettigen Beilagen wie Bauchspeck und "Pinkel", die sogenannte Grützwurst?

Dabei enthält er jede Menge Vitamin A, C und K, wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium und sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Er ist reich an Lutein, das die Sehkraft verbessert und Netzhautdegeneration vorbeugt, und Kalium, das Knochen und Zähne schützt.

Und der Kohl hat sogar noch mehr Superkräfte: Er steckt voller Ballaststoffe und Eisen, schützt vor Krebs und Entzündungen, hat eine hohe Nährstoffdichte und nur wenig Kalorien (49 kcal pro 100 g), ist billig und wächst auf nahezu jedem Boden.

Warum eigentlich nicht Grünkohl im eigenen Garten anbauen? Aus Amerika weiß ich, dass er dort das ganze Jahr über angebaut wird. Das würde ja bedeuten, dass er unabhängig von Frost geerntet werden kann. Mal sehen wann Deutschland auch drauf kommt.

Die Zubereitung von Grünkohl ist ziemlich einfach und dabei noch sehr vielseitig. Ich veröffentliche nebenstehend auch einige Rezepte zum nachmachen und staunen.

Ich muss leider auch zugeben, das es selbst jetzt, im Winter, gar nicht so einfach ist, Grünkohl zu bekommen. Am Besten geht's es immer noch bei einem Gemüsebauern oder beim Biobauern. Ich lebe hier so ziemlich ländlich, Düsseldorf ist zwar nicht weit, aber um mich herum gibt es viele Obstbauern. Diese haben inzwischen alle auch Gemüse mit im Angebot und oft auch Grünkohl.
Die größeren Supermärkte sind teilweise auch sehr fortschrittlich- also einfach mal auf die Suche gehen.
Oftmals bekommt ihr ihn schon gerupft und ziemlich klein, in größeren durchsichtigen Tüten verpackt zu kaufen.
Das spart natürlich Arbeit.

 

Montag, 26. Januar 2015

Ist Hirse was für Sportler???

Kennt ihr Hirse?

Hirse ist ein kleines gelbes Korn, ein Getreidekorn.
Hirse muss man mögen, dass ist zumindest meine Meinung.
Inzwischen gibt es auch gepuffte Hirse mit Honig gesüßt- diese kleinen Körnchen kann man glatt so wegknabbern!


Gesundheitlich kann Hirse mit den B- Vitaminen, Eisen, Magnesium, Kupfer und Kieselsäure prahlen.

Die Kieselsäure, 500 mg/ 100 g, hat eine große Bedeutung für die Gesundheit unserer Gelenke! Sie hält Bindegewebe elastisch und sorgt gemeinsam mit dem Mineral Kalzium für feste Knochen. Schon 15 g decken also den Tagesbedarf! Allerdings müsst ihr Braunhirse verwenden. Nur in der ungeschälten Variante ist noch die Kieselsäure enthalten!
Und das macht sie so besonders für Sportler!!!
 
Das Eisen in Hirse, ganze 6,9 mg auf 100 g, macht sie für noch einmal wertvoller!


 Hirse ist glutenfrei.
 


 

Donnerstag, 22. Januar 2015

Eisen

Eisen gehört zu den wichtigsten Spurenelementen unseres Körpers.
Eisen ist in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen), Hämoglobin (roter Blutfarbstoff), Myoglobin (Sauerstoffspeicher des Muskels), Leber, Milz und Knochenmark enthalten.
Eisen wird zur Bildung von Hämoglobin benötigt. Und das Hämoglobin dient dem Sauerstofftransport und der Sauerstoffspeicherung.

Und somit erklärt sich die Wichtigkeit vor allem für Sportler!

Wir benötigen ca. 5- 10 mg Eisen pro Tag.

Sind die Speicher gefüllt, bedient sich der Körper aus diesen und verwertet Eisen aus der Nahrung nur in geringen Dosierungen. Schwierig wird es, wenn ein Mangel im Speicher entsteht. Um diesen wieder auszugleichen sind  häufig Substituierungen von Eisenpräparaten über mehrere Wochen nötig. Zur Feststellung eines Eisenmangels ist ein Besuch beim Arzt inklusiv Blutuntersuchung unumgänglich.  Niemals sollte "auf eigene Faust" gehandelt werden!              Sollte eine Substitution mit Tabletten erforderlich sein, dann bitte nicht gemeinsam mit Kalziumhaltigen Lebensmitteln gleichzeitig einnehmen.

Aber wir können durch eine gute Auswahl an Nahrungsmitteln schon recht viel für ein gesundes Gleichgewicht tun. Die Resorption aus tierischen Lebensmitteln, wie Fleisch, ist für den Körper sehr gut verwertbar.
Pflanzliche Nahrungsmittel haben zwar oftmals einen höheren Eisengehalt, dieser ist jedoch nur in geringen Mengen für uns zugänglich.
Vegetarier bzw. Veganer müssen also besonders gut auf ihre Ernährung achten.  Ein Defizit bei diesen Menschen ist durchaus möglich!

Die Aufnahme wird durch Vitamin C und einige Aminosäuren unterstützen,

Phytinsäure (in Getreide, Reis und Soja), Oxalsäure (Spinat), Alginate (Fertigprodukte, Fertigsuppen, Speiseeis) oder Tanine (schwarzem Tee und Kaffee) hemmen die Resorption!

Vorkommen je 100 Gramm:

Leber vom Rind                   7 mg

Leber vom Schwein            17 mg

Leber von der Ente             30 mg

Sesam                                  10 mg

Amaranth                             9 mg

Linsen                                   8mg

Quinoa                                  8 mg

Leinsamen                            8,2 mg

Eigelb                                   7,2 mg

Hirse                                     6,9 mg

Sojabohnen                           6,6 mg

Pfifferlinge                            6,5 mg

Kidneybohnen                       6,4 mg

Kichererbsen                          6 mg

Hafer                                      5,8 mg

Grünkern/ Dinkel                   4,4 mg

Tofu                                        3,7 mg

Feldsalat                                  2 mg

Eine geschickte Kombination aus diesen Lebensmitteln ermöglicht uns aber eine gute tägliche Versorgung.

Mittwoch, 21. Januar 2015

unschlagbar


Zitronen - Ingwer - Wasser


Dieses Duo besticht durch seine exzellente Wirkung auf unseren Stoffwechsel.

Zitronen unterstützen also nicht nur unser Immunsystem, sondern helfen durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C bei der Freisetzung von Fettzellen aus dem Fettgewebe.

Der feurige Ingwer regt mit seinen Wirkstoffen seinerseits den Stoffwechsel an.

Ihr nehmt für 1 Liter kochendes Wasser:

-1/2 Zitrone, heiß abgewaschen und in Scheiben geschnitten
-walnussgroßes Stück Ingwer oder größer:), Haut mit dem Messer abgerieben und ebenfalls in Scheiben geschnitten

mindesten 10 Minuten ziehen lassen




Und damit die Zellen nicht später wieder an ungeliebter Stelle andocken, sprich ungenutzte Energie wird wieder als Fettdepot gespeichert, habe ich hier einen Link zu wirklich sagenhaft wirksamen Übungen von Carolin Zendler.

Viel Spaß beim Trinken und sporteln.

Dienstag, 13. Januar 2015

Fit sein lohnt sich

Möchten wir nicht alle fit in den Tag starten?
Durch meine Betreuung der unterschiedlichsten Menschen kann ich zusammenfassend behaupten- 50% Frühstücken gar nicht oder zwingen sich eine Kleinigkeit rein, damit der Mythos "Frühstück tut gut" befriedigt ist.
 
Allerdings ist es kein Mythos, sondern nachweislich belegbar, dass wir morgens eine ordentliche Portion Kohlenhydrate und Proteine (Eiweiß) und etwas Fett essen sollen. Solch eine Mahlzeit versorgt den durch den Schlaf entleerten Organismus mit neuer Energie und Baustoffen. Es sättigt und lässt uns einfach unbeschwert mit dem Tagewerk starten.
 
Ich kann aber auch alle Verstehen, die sich morgens schwertun. Vielleicht braucht es eines Umdenkens bezüglich der Nahrungsaufnahme, vielleicht auch nur eines guten Tipps.
 
Mit diesem Rezept sollen sich alle angesprochen fühlen! Also Sportler, figurbewusste Menschen und alle, die sich gern von frischen Zutaten überraschen lassen.
 
Ein Shake ist schnell gemacht. Man benötigt lediglich einen Mixer, sogar ein Stabmixer würde hierfür schon gute Dienste tun.
 
Ich empfehle heute einen Buttermilch- Gurken- Obst- Shake.

Buttermilch ist ein wahrer Tausendsassa!

Wenig Fett, gute Proteine und viele Mineralstoffe wie Magnesium (gegen Krämpfe), Kalzium (für unsere Knochen), Kalium (für die Reizweiterleitung) und Zink (optimiert die Insulinausschüttung) um nur einige zu nennen!

Aber bitte kauft keine gesüßte Buttermilch, außer sie ist mit Süßstoff zubereitet. Sonst nehmt ihr ungewollt zu viele Kalorien auf.

Kohlenhydrate sind in der Banane und im Apfel.


Und so geht`s:

1/2 Gurke waschen
1 Banane schälen
1 Apfel waschen
1 Becher Buttermilch
2 EL Zitronensaft
eventuell Honig


mixen und fertig.
 
 

Samstag, 10. Januar 2015

Ab heute auch hier im Blog - viele Infos und Rezepte, Anregungen und Motivation!

Auf geht's...

Begleitet mich ein Stück, ich freue mich auf drauf!

 

Auf geht´s

Der Jahresbeginn 2014 stand für mich ganz im Zeichen der Veränderung. Ich tauschte kurzerhand den Filztisch mit dem Schreibtisch. Schrieb mich an einer Fernakademie ein und studierte die Monate über Stoffwechselvorgänge im Körper. Büffelte Zahlen zur Berechnung des Energiebedarfs im Leistungsumsatz und Grundumsatz. Zahlen für die Makronährstoffverteilung und schrieb eine Prüfung nach der anderen.
Nun bin ich Ernährungsberaterin, Beraterin für Gewichtsmanagement und für Sporternährung und Ernährungscoach. Erste Beratungserfolge bestätigen mir die richtige Wahl getroffen zu haben.


Das Label Food Coach war geboren.

Die Arbeit macht großen Spaß. Ich erstelle ganz individuelle Ernährungspläne, dass ist ein bisschen wie Wollfasern im richtigen Verband legen! Bespreche mit den Klienten, in seiner Lebenssituation, seine Ernährung so optimal wie möglich zu gestalten. Dabei ist mir wichtig, dass sie abwechslungsreich, individuell und ausgewogen ist.
Es gibt keine Verbote!
Ich biete keine Diät!
Mein Spektrum umfasst z.B. Ernährungsumstellung, Muskelaufbau, Gewichtsreduktion und Wettkampfvorbereitung.
Durch meine Beratung lernt jeder den bewussten Umgang mit sich, den Zusammenhang mit Leistung und Ernährung kennen.

Ich biete eine Rund- Um- Versorgung. Mit Rezepten, Kochschule, Einkaufshilfe, Motivation zum Sport,...

So schaue ich gespannt ins nächste Jahr.